So, jetzt hammas endlich, dieses zweite Kapitel Neugirgscher Ergüsse, die wir so sehr lieben und auch alle von ihm erwarten - außer man hat das Bech, ein Frangge zu sein!
Norbert Neugirg, Kommandant der besonders seit deren legendär gewordenen Auftritte in der Sendung „Fastnacht in Franken“ einem breiten Publikum bekannten Altneihauser Feierwehrkapelln, lästert wieder ungehemmt ab. Über Berufgruppen, Vereinigungen und Zusammenschlüsse jeglicher Couleur und nimmt dabei jede(n) so gekonnt aufs Korn, dass Frau bzw. Mann ihm nicht mal böse sein kann. Seine herrlichen Sarkasmen und ironisierten Frechheiten sind und bleiben halt einfach die Wahrheit. Leicht überspitzt, niemals wirklich verletzend und meist in gnadenloser, sich reimender Form.
Doch nicht nur Derblecken kann dieser Allrounder und Entertainer: er hat ihn, diesen besonderen, diesen scharfsinnigen Blick, für alle, auch noch so kleinen Stolpersteine des Alltags. Mit seinem frechen Bazi-Charme stichelt er hinterfotzig, voller Schwarzem Humor und mit der besonderen Prise Selbst-Ironie in der Weltgeschichte herum. Wobei sich die hier durch den Fleischwolf gedrehte Weltgeschichte nicht nur aber meistens innerhalb der weiß-blauen Weißwurst-Grenzen bewegt - und die gab und gibt ja bekanntlich immer schon genügend Stoff zum Frotzeln ab!
So sei der große Dichter aus diesem seinem zweiten Werke kurz zitiert:
"Leut, die nichts Gescheites treiben,
neigen gern zum Bücher schreiben
und
Wer Arbeit nicht so gern verrichtet,
der setzt sich hin und dichtet."
Darauf kann nur eines geantwortet werden:
"Und wer halt grad nix besseres weiß,
der liest ihn dann, den ganzen Text.
Bleibt der Schreiberling auf ewig faul,
schaut dem Volke weiterhin aufs Maul,
macht sich daraus seine Gedanken
kann man nur eins: ihm danken!"
Wolfgang Gonsch
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© 2009 Wolfgang Gonsch, Harald Kloth
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